Pilzinfektionen im Vaginalbereich

Die Haut und Schleimhäute in der Scheide sind sensibel und erleiden häufig eine Pilzinfektion. Das ist wohl bekannt und stellt für viele Frauen eine erhebliche Unannehmlichkeit dar. Es gibt viele Gründe, warum der Genitalbereich von Pilzinfektionen betroffen ist, doch einer der Hauptgründe (laut Informationsquellen) ist, dass die Haut und Schleimhäute des Genitalbereichs sehr sensibel sind. Es gibt noch weitere Faktoren, wie eine warme und feuchte Umgebung, die für das Wachstum der Pilze die richtigen Bedingungen schaffen. Die Haut kann zudem dünner und somit leichter zu durchdringen sein.

Pilzinfektionen im Genitalbereich sind weit verbreitet. Es wird davon ausgegangen, dass 3 von 4 Frauen mindestens einmal in ihrem Leben eine vaginale Pilzinfektion haben werden. Sie kann auch Männer betreffen, was jedoch selten der Fall ist. Es scheint, als würden Männer in ihrem Genitalbereich eine weniger einladende Umgebung für das explosionsartige Wachstum des Pilzes bieten als Frauen. Übliche Symptome sind unter anderem Juckreiz und/oder Schmerzen im Genitalbereich oder der Scheide, weißer Ausfluss mit einer körnigen Konsistenz, Brennen beim Wasserlassen und Rötung sowie Schwellung der Haut im Genitalbereich oder der Haut um die Vagina herum. Bei Männern sind häufig auftretende Symptome einer Hefepilzinfektion Juckreiz, Rötung und Schwellung, rote Punkte auf dem Geschlechtsteil, juckender Hautausschlag.

Pilzinfektionen werden von einer der Hauptarten der Pilze verursacht, die auf dem Körper leben. Vaginale Pilzinfektionen werden als harmlose Erkrankung angesehen, doch die Symptome können sehr unangenehm sein. Wenn die Symptome stark genug sind, können sie Schmerzen verursachen oder erhebliche Unannehmlichkeiten verursachen, die das tägliche Leben beeinflussen. Der Juckreiz ist vermutlich das quälendste Symptom. Scheidenpilze sprechen generell gut auf Behandlungen an und es gibt effektive Medikamente, die den Pilz abtöten. Verschreibungspflichtige Fungizide sind sicher, wirken gut und sind sicher anzuwenden. Sie sind außerdem leicht anzuwenden. Tragen Sie sie in Form von Cremes oder Gels (sowohl Männer als auch Frauen) einfach auf die betroffene Stelle auf. Für Frauen gibt es auch Scheidenzäpfchen.

Vaginale Hygiene, um Pilzinfektionen vorzubeugen

Seife und Hygieneprodukte können Ihre Scheide austrocknen und sie dadurch für Pilze anfälliger machen. Richten Sie den Strahl aus dem Duschkopf nicht direkt in die Scheide.

Bei Männern sind vorbeugende Maßnahmen recht simpel und zielen auf die persönliche Hygiene ab. Männer müssen ihr Geschlechtsteil und die umliegenden Bereiche vorsichtig und regelmäßig waschen, wobei stark pafümierte Hygieneprodukte vermieden werden sollten. Lauwarmes Wasser oder eine milde Seife reichen aus. Es ist besonders wichtig, den Bereich unter der Vorhaut vorsichtig zu waschen. Sie sollten sicherstellen, dass Ihr Geschlechtsteil trocken ist, bevor Sie sich anziehen.

Wenn Sie eine Pilzinfektion haben
Wenn Sie eine Pilzinfektion haben, dann gibt es effektive Behandlungsmethoden und Maßnahmen, die Sie anwenden können, um die Infektion zu Hause zu behandeln und die Symptome zu lindern. Die Selbsthilfemaßnahmen hängen genau wie die vorbeugenden Maßnahmen von der persönlichen Hygiene ab.

Die Haut von Menschen, die an einer Pilzinfektion leiden, ist häufig gereizt und juckt und es ist wichtig, dass der Genitalbereich nicht zu oft gewaschen wird, da dies die Haut austrocknen kann und die Reizung verschlimmert. Den Genitalbereich ein oder zweimal am Tag mit lauwarmen Wasser zu säubern, reicht für gewöhnlich aus und Sie sollten an den betroffenen Stellen auf Seife oder andere Hygieneprodukte verzichten. Das männliche Geschlechtsteil ist weniger sensibel als das weibliche und Männer können in der Regel eine milde Seife verwenden, wenn sie sich duschen. Was Sie zudem tun können, ist nach dem Waschen ein natürliches unpafümiertes Öl, wie zum Beispiel ein Babyöl, auf den Genitalbereich aufzutragen. Dies kann dabei helfen, das Jucken und die Reizung zu lindern. Luftdurchlässige Kleidung sowie Unterwäsche aus Baumwolle können ebenfalls dabei helfen, den Juckreiz zu lindern.

Heilmittel und Behandlungsmethoden für vaginale Pilzinfektionen
Heilmittel, die für die Behandlung von Pilzinfektionen verwendet werden, gehen gegen den Pilz vor und töten ihn ab, sodass die Infektion verschwindet. Rezeptfreie Medikamente sind effektiv und sanft. Hierbei handelt es sich um Salben und Cremes, die auf die betroffenen Hautstellen aufgetragen werden. Frauen können zudem Tabletten gegen Pilzinfektionen einnehmen. Behandlungen mit pilztötenden Präparaten kann die Vaginalflora von Frauen angreifen, was andere Probleme hervorrufen kann. Aus diesem Grund ist es ratsam, pilztötende Medikamente durch rezeptfreie Behandlungsmethoden zu ersetzen, die die Scheidenflora ausgleichen.

Rezeptfreie Behandlungsmethoden sind normalerweise effektiv und es bedarf generell nur einer Behandlung. Manchmal werden zwei Behandlungen benötigt. In einem Zeitraum von sechs Monaten sollten Sie jedoch nicht mehr als zwei Behandlungen anwenden, da der Pilz gegen das Medikament resistent werden kann. Wenn Sie mehr als zwei Behandlungen für die gleiche Pilzinfektion angewandt haben, sollten Sie einen Arzt um Rat bitten und eine weitere Behandlung beginnen.

Pilzinfektionen

Pilzinfektionen können auf jedem Körperteil auftreten, doch manche sind üblicher als andere. Laut medizinischen Informationen über Pilzinfektionen gibt es mehrere Arten von Dermatophyten (eine Art von Pilzmikroorganismen), die auf dem ganzen Körper leben und manche davon können Pilzinfektionen verursachen. Welche Art die Infektion auslöst, kann davon abhängen, welcher Körperteil betroffen ist. Dieselbe Informationsquelle gibt zudem an, dass Pilzinfektionen im Genitalbereich oder den Füßen die am häufigsten vorkommenden sind.

Die Füße werden als besonders günstige Umgebung für den Pilz angesehen. Mehrere Arten der Dermatophyten leben auf Ihren Füßen und mehrere Faktoren spielen zusammen, um eine günstige Umgebung für ein potenzielles, explosionsartiges Wachstum und Infektionen zu sorgen. Die Füße sind häufig heiß und schwitzig, was meist dadurch verursacht wird, dass Schuhe und Socken getragen werden. Die warme und feuchte Umgebung kombiniert mit leicht feuchter Haut bietet Dermatophyten sehr günstige Bedingungen. Es gibt mehrere Pilzarten, die Fußpilz verursachen können.

Der “normale” Fußpilz ist leicht zu erkennen. Für gewöhnlich fängt er als schuppiger Hautausschlag an, der einen weißen Farbton hat. Der Hautausschlag entwickelt sich normalerweise zwischen den Zehen und kann Hornhaut hervorrufen. Der Hautausschlag kann zudem eine rötliche Oberfläche haben, die schließlich aufbricht. Flüssigkeit kann ebenfalls daraus herausfließen. Der Pilzbefall sollte so schnell wie möglich behandelt werden. Wenn Sie ihn nicht behandeln, kann er sich auf den Rest des Fußes oder die Nägel ausbreiten.

Eine schwierigere Version des “gewöhnlichen” Fußpilzes kann auf dem gesamten Fuß auftreten, inklusive der Fußsohle. Der Hautausschlug ist schuppig und kann eine weißliche bis gelbliche Oberfläche haben. Übliche Bereiche, auf denen sich Symptome entwickeln, sind auf der Fußsohle oder den Seiten der Füße, doch sie können auch auf der Oberseite des Fußes auftreten. Die Größe des Ausschlages und die Anzahl der Ausschläge kann unterschiedlich sein, doch in extremen Fällen können sie die Fußsohlen bedecken. Diese Art des Fußpilzes sollte immer so schnell wie möglich behandelt werden. Zusätzlich zu den sichtbaren Symptomen kann zudem Jucken oder Irritationen auftreten.